Grund 1:
Empanadas: auch wenn ich gerade an einer leichten Überreizung dieses Gebäcks mit wahlweise Fleisch, Hühnchen oder mit viel Glück Gemüsefüllung habe. Die Dinger sind einfach lecker, billig und genau richtig für den Hunger zwischendurch.
Grund 2:
Das Wetter. Immer wenn ich den Kopf aus unserem kellerartigen Fenster streckte und weit oben den Himmel erspäte, war er blau. Fast immer. Und das macht einfach gute Laune, auch wenn mich Marén fragte, ob das nicht nervig sei auf die Dauer. Nein, ist es nicht.
Grund 3:
La gente. Auch wenn die Argentinier immer über ihre eigenen Landsleute schimpfen. Ich mag sie, die Argentinier. Ein nettes Völkchen, kommunikativ ohne aufdringlich zu sein, und das ein oder andere nachgerufene Kompliment schadet auch nicht.
Grund 4:
Die Stadt Buenos Aires ist laut, ist dreckig und wuselig, aber mit viel Charme, wie ich finde. Unser Viertel, Congreso, mit seinen vielen Buchläde, Musikläden und Confiterías im spanischen oder französischen Stil haben es mir angetan.
Grund 5:
Die Sprache. Los chiiiiiiiiiiiiiiicos, los muchaaaaaaaaaaaachos...herrlich. Wer sonst zieht die Vokale so schöööööööööööön in die Länge? Wer hats erfunden? Die Argentinier! (Zugegeben, leicht abgeguckt von den Italienern. Pssst, nicht weitersagen.)
Grund 6:
Die Sachen, die ich hier erlebe...Gespräche mit den madres de plaza de mayo, Theater satt, Natur pur...
...bald mehr...
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